Till Eulenspiegel-MuseumTill Eulenspiegel-Museum
Nordstraße 4
38170 Schöppenstedt

Tel.: 0 53 32-61 58
e-mail: info@eulenspiegel-online.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von
14.00 bis 17.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr

Achtung! Öffnungszeiten zum Jahresbeginn 2012:

Das Museum ist vom 1. Januar bis einschließlich 14. Februar geschlossen. Gruppenführungen sind nach telefonischer Vereinbarung während dieser Zeit trotzdem möglich
(Tel: 05332 / 6158 oder 05332 / 938-118).

Eintrittspreise

Erwachsene
2,00 Euro
 

Das Museum ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG)

ALG

Erwachsene in Gruppen (ab 10 Pers.)
1,50 Euro
 
Kinder, Schüler
0,90 Euro
 
Kinder, Schüler in Gruppen (ab 10 Pers.)
0,60 Euro
 
Familienkarte (max. 2 Erw., 3 Kinder)
4,00 Euro
 
Gruppenführungen
18,00 Euro
 
Einführungen
5,50 Euro
 

Größere Gruppen werden geteilt und können nach Absprache zeitgleich je eine Führung bekommen.
Die Führung dauert ca. 40 – 50 Minuten.
Für den Museumsbesuch mit einer Gruppe sollte insgesamt mindestens eine gute Stunde eingeplant werden.

Das Museum ist barrierefrei zugänglich!                               Museumsregistrierung
Das Till Eulenspiegel-Museum

Das Museum ist durch einen im Mai 1996 eröffneten Erweiterungsbau erheblich vergrößert worden, so dass nun ca. 600 m² zur Verfügung stehen; hiervon können mehr als 450 m² für Ausstellungszwecke genutzt werden. Sonderveranstaltungen und Wechselausstellungen machen das Museum, dessen Dauerausstellung 1999 nach neuer Konzeption umgestaltet wurde, noch attraktiver.

Jährlich besuchen ca. 8.000 Gäste aus dem In- und Ausland das Till Eulenspiegel-Museum, das kultureller Kristallisationspunkt für die 10.000 Einwohner zählende Samtgemeinde Schöppenstedt ist.

Blick in die Dauerausstellung

Das Braunschweiger Land und Schöppenstedt haben mit Till Eulenspiegel ein wichtiges Markenzeichen. Dieser mittelalterliche Schalksnarr, Titelheld des Buches, das als Weltliteratur des heute niedersächsischen Raumes gelten kann, ist weit über diese Grenzen, ja sogar in aller Welt bekannt. Der Titelheld von „Ein kurtzweilig Lesen von Dyl Ulenspiegel, geboren uß dem Land zu Brunßwick, wie er sein leben volbracht hat...“ soll – so heißt es zumindest in dem Buch – um 1300, in unmittelbarer Nähe Schöppenstedts, in Kneitlingen am Elm, geboren und 1350 in Mölln gestorben sein.

Exakte Nachweise für die tatsächliche Existenz einer historischen Person Till Eulenspiegel gibt es allerdings nicht. Mit seiner dreimaligen Taufe beginnt er das Leben eines Schalks. Sein gemeinhin bekanntes Wörtlichnehmen von Anweisungen ist aber nur ein Mittel, die Unzulänglichkeiten und Laster seiner Mitmenschen bloßzustellen und Missstände seiner Zeit aufzudecken.

Blick in die Dauerausstellung

 

Zentrum dieser Historien ist das Braunschweiger Land, doch Eulenspiegel kommt weit herum, auch nach Berlin, Ulm, Nürnberg, sogar Prag und Rom führen ihn seine Wege. Als Verfasser des anonym erschienenen Buches –- die älteste Ausgabe, von der wir heute wissen, ist 1510/11 in Straßburg gedruckt und nur noch in wenigen Seiten erhalten – wird heute der Braunschweiger Zollschreiber Hermann Bote angenommen, von dem u. a. auch die sog. Braunschweiger Weltchronik und das Schichtbuch stammen.

Das Eulenspiegelbuch gilt als früher Prosaroman und wurde bereits im 16. Jahrhundert in viele europäische Sprachen übersetzt. Allerdings hat im Laufe der Zeit eine gewisse „Reinigung“ der ursprünglich z. T. sehr derben Geschichten stattgefunden, so dass man heute mit der Figur eher einen harmlosen Possenreißer und lustigen Kinderbuchhelden verbindet als einen vagabundierenden, derben Gauner, der seinen eigenen Vorteil sucht. Auch die vielen literarischen Bearbeitungen des Eulenspiegel-Themas – als bekanntestes Beispiel gilt hier der Roman von Charles de Coster – lösen sich fast vollständig von der Vorlage und schaffen eine völlig andere Eulenspiegel-Figur als Bote in seinem Ein kurzweilig Lesen.

Das MuseumsteamDas Museumsteam

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museumsteams (auf dem Foto von links nach rechts):
Barbara Klages, Ute Merkhoffer, Alice Bauch, Waltraud Ernst und Andrea Ahlborn-Riechelmann.