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seit 15. September 2007
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Eulenspiegel-Wanderweg
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Spurensuche auf Schusters Rappen in Eulenspiegels Heimat
Den oben abgebildeten Plan können Sie hier als pdf-Datei downloaden. „Bei dem Wald, der Elm genannt wird, Mit diesen Worten beginnt die erste Historie im alten Eulenspiegelbuch von 1515. Der vollständig ausgeschilderte Eulenspiegel-Wanderweg erlaubt es Jung und Alt, Einzelwanderern, Familien und Wandergruppen, in Eulenspiegels Geburtsregion auf Spurensuche zu gehen.
Ausgangs- und Zielpunkt der Wanderung ist das Till Eulenspiegel-Museum an der Nordstraße in Schöppenstedt. Hier erfährt man nicht nur alles Wissenswerte über den weltberühmten mittelalterlichen Schalk, sondern auch über den Wanderweg und die anderen touristischen Eulenspiegelangebote, wie An diesem thematischen Mehrgenerationen-Spielplatz vorbei führt der Weg auf der Strecke von Tills TaufTour durch die weiten Felder zu Tills Taufort Ampleben. Die erste Eulenspiegel-Historie erzählt nämlich davon, dass der dortige Schlossherr Till von Uetzen sein Taufpate war und dass die Taufe deswegen dort stattfand, obwohl ja auch Kneitlingen eine wunderschöne romanische Kirche besitzt, die es, wie diejenige in Ampleben, schon zu Eulenspiegels Zeiten gab. In Ampleben findet man zwei Stationen von Schöppenstedt als Buch, nämlich neben der ersten Taufe auch die 6. Historie, die erzählt, wie Eulenspiegel Brot für seine Mutter und sich kaufte, obwohl sie kein Geld hatten. Nach der Taufe zog die Taufgesellschaft ins Wirtshaus, wo das Kind „vertrunken“ wurde. Die heutigen Wanderer haben die Möglichkeit, sich im Seniorenwohnsitz SÜD-ELM, Am Kirchberg 1, zu stärken. Doch Eulenspiegels erste Taufe ist nicht seine einzige geblieben. Am Schützenhaus und an der Kirche vorbei folgen wir jetzt der Taufgesellschaft auf dem Taufweg nach Kneitlingen. Kurz vor
Die ehemalige Friedhofskapelle erinnert an einen Besuch Eulenspiegels bei seinen alten Eltern in Kneitlingen. Das Buch von 1515 weiß davon nichts zu berichten, dafür aber ein Gedicht von Alfred Richard Meyer, aus dem an dieser Station auch zitiert wird. Wir verlassen Tills TaufTour, die zurück nach Schöppenstedt führt, gehen durch die obere Pforte des alten Friedhofs und wandern am oberen Ortsrand von Kneitlingen entlang, ehe der Weg nach rechts hinauf zum Elm abbiegt. Beim Forsthaus Groß Rode führt er ein paar Schritte der Straße Ampleben – Königslutter entlang, ehe es von der Kreuzung mit der Straße ins Reitlingstal wieder auf dem Waldweg zum Tetzelstein geht. Hier wird an den Ablassprediger Johann Tetzel erinnert und an einer weiteren Station von Schöppenstedt als Buch gezeigt, dass Eulenspiegel durchaus sein Vorbild gewesen sein kann. Hier besteht auch die Möglichkeit einzukehren. Ein langes, flaches Waldstück führt bis zur Abbiegung hinunter an den Waldrand, wo eine Bank zum Verweilen einlädt, um die herrliche Aussicht in das nördliche Vorharzgebiet zu genießen. Ein Abstecher zum Watzumer Häuschen führt zu einer Station von Schöppenstedt als Buch, die einen furchterregenden Wolf zeigt. Eulenspiegel persönlich hat ihn gebastelt, als er einen Mantel schneidern sollte, den man damals Wolf nannte. Eine Station von Schöppenstedt als Buch befindet sich auf dem Weg ins Tal hinunter. Sie macht deutlich, dass Eulenspiegel es einmal fast zu bunt trieb. Nur durch einen raffinierten Einfall konnte er sich in Lübeck vor dem Galgen retten. Weiter geht es nach Küblingen mit seiner berühmten Wallfahrtskirche und dem Radweg entlang zurück zum Till Eulenspiegel-Museum. Hier kann man jetzt in aller Ruhe die vielen Eindrücke verarbeiten und in einen größeren Zusammenhang bringen, die man unterwegs auf Eulenspiegels Spuren gesammelt hat. Dieses
Projekt wird von der
Europäischen Union kofinanziert |