Stillleben erzählen von weit mehr als schönen Dingen. Blumen, Früchte, kostbare Gläser oder Tiere feiern die Fülle des Lebens – reif und vollkommen. Bei genauerem Blick aber zeigen sich Andeutungen seiner Vergänglichkeit. Es ist der Kreislauf des Lebens, letztlich müssen alle diese Früchte vergehen.
Elizabeth Joan Clarke (*1970 in Oxford) überträgt diese Bildwelt in die zeitgenössische Fotografie. Ihre akribisch komponierten Arrangements entstehen oft über mehrere Tage, teils mehr als eine Woche. Dabei arbeitet sie fotografisch meist nur mit dem Einfluss natürlichen Lichts und verzichtet anschließend auf digitale Nachbearbeitung ihrer Bilder.
Auf diese Weise lässt sie Szenen entstehen, die nicht nur durch ihre Bildsprache, ihr Spiel mit Licht, Oberflächen und Tiefe faszinieren, sondern die Betrachter mit existenziellen Fragen konfrontieren.
In The Last Days of Magic begegnen sich verzaubernde Schönheit und heile Welt, die Kunstfertigkeit des Menschen und seine seltsamen Eingriffe in die Natur, Wirklichkeit und Täuschung. Und immer
wieder geht es um die Zeit: um den Wunsch, Schönheit festzuhalten, obwohl wir um ihre Vergänglichkeit wissen.
Die Werke von Elizabeth Joan Clarke werden regelmäßig in Museen, Galerien und auf Kunstmessen
gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Boppard am Rhein.
Eröffnung der Ausstellung im Beisein der Künstlerin am 2. Oktober, 19 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen!
Diese Ausstellung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Allianz deutscher Designer (AGD) e.V.